Aktivitäten


Spridget Treffen 2008 „Jodlertour“ 

Ausfahrt nach Pfronten vom 13. – 15. Juni 

Organisiert durch Marcus Pieper, spridget.de 

 

Vorbereitungen: 

Die Story zur Jodlertour beginnt schon klar vor dem 13. Juni. Herbert und Judith Heiner haben die Kommunikation zum Organisator Marcus Pieper aufgenommen und sich um die Organisation von Hotel und Anfahrt gekümmert. Was sich Anfangs mit provisorischen Reservationen gut vorbereiten liess war bei der definitiven Buchung dann plötzlich nicht mehr so. Das geplante Hotel meldete Eigenbedarf an. Es begann dann eine aufwendige Suche nach einer Altnative, wo alle untergebracht werden können und preislich noch im Rahmen liegt. Schlussendlich wurden wir beim Hotel Zugspitzblick bestens untergebracht, inkl. Wellness-Bereich (den wir nach den vielen Kilometern brauchten). 

 

Treffpunkt in Rohrschach: 

Pünktlich trafen die geplanten IG Mitglieder in Rohrschach ein und machten sich mit Heiner’s Streckenplanung nach Pfronten vertraut. Nun ging’s auf und davon, Richtung Bregenz und ab ins Allgäu.

 

Anfahrt: 

Leider ist zu erwähnen, dass uns nicht alle Geister gut gesinnt waren. Schon bald nach der Grenze kam es durch einen 'fremden' Drängler zu einem Auffahrunfall. Erwischt hat’s den Frosch von Robert Furrer. Robert geht’s gut (das weiche Heck vom Frosch sei Dank) aber das Richten und Ausbeulen im geschlossenen Frosch-Heck wird doch einiges an Aufwand kosten. Robert sah dann jedenfalls von einer Weiterfahrt ab. Auch Routentechnisch klappte nicht alles wie am Schnürchen. Nach ein paar kleinen Umwegen hat es die IG aber schlussendlich bis nach Pfronten ins Hotel geschafft.

 

Nachtessen: 

Für’s Nachtessen entschieden wir uns den anderen in Pfronten eingetroffenen Spridget FahrerInnen anzuschliessen (nur den Ölspuren am Boden folgen ?). Im Dorfteil Pfronten-Berg war dann vor lauter Sprites, Midgets Frogeye’s, Lenham’s kaum mehr ein Parkplatz zu finden.

 

Auch im Gasthaus 'Oberer Wirt' ging es dann eng zu und her, aber schluessendlich haben alle einen Platz gefunden, sei’s unter Schweizern, Deutschen, Holländern oder Engländern. Bereits zum Auftakt kam eine gute Stimmung auf, unterstützt durch eine lokale Musikgruppe mit Pepp und einer ordentlichen Portion Schweinshoxen im Teller. Vom Organisator wurden schon mal der Fahrplan für’s Wochenende kommuniziert und sämtliche Team’s mit dem notwendigen Startmaterial ausgerüstet.

 

Samstag: 

Am Samstagmorgen galt es nun ernst. Sämtliche Fahrzeuge wurden per Giesskanne mit Startnummern versehen und gemeinsam der Weg zum Sammelplatz aufgenommen (wo sich auch wieder etliche verfuhren).

 

Nach einer ersten Sonderprüfung am Sammelplatz, nahm dann jedes Team einzeln eine Fahrt von gut 180 km unter die Räder, vorbei an diversen Sehenswürdigkeiten wie Schlössern (Neuschwanstein, Hohenschwangau, Linderhof) und Städtchen (Oberammergau, Füssen). Als Aufgabe hatte man bestimmte Fragen zur Gegend zu beantworten. Die Fahrt war ein Einblick ins wunderschöne Allgäu, welches nur mit dem Wetter nicht ganz so überzeugen mochte.

 

Gerade warm war es nicht und an jedem Tag war Verdeckmontier-Training angesagt. Zum Abschluss der Ausfahrt gab’s noch einen Imbiss, also Schweinshoxen nachmittags um halb vier! 

 

Am Abend stand dann im Brauhaus die offizielle Siegerehrung auf dem Programm. Roland Müller aus der Schweiz schaffte es dann auch auf den hervorragenden 2 Platz. Bravo! Am besten waren aber sich wieder die lockere Atmosphäre und die Gute Stimmung bis spät Abends.

 

Am Sonntag stand dann die Ausfahrt nach rollierenden System auf dem Programm. Da die vorgesehen Route nicht befahrbar war, wurden noch ein paar Umwege in Kauf genommen und so gesellten sich auch wieder 170 km durch die schöne Gegend und über den Jochpass auf dem Tageszähler.

 

 

Nach einem weiteren Mittagessen um halb vier traten wir langsam aber sicher die Heimreise an. Die meisten hatten noch gut 300 km vor sich und es sind alle gut nach Hause gekommen. 

 

Es hat sich rückblickend wieder mal gelohnt eine grössere Ausfahrt in Angriff zu nehmen, weil man am Abend dann auch mal mehr Zeit für Benzingespräche hat. Es zeigt auch, dass 2 tägige Ausfahrten ins Ausland Anklang finden und bis auf unvorhergesehenes mit den kleinen Spridgets gut zu bewältigen sind. Allerdings hat man nach über 900 km Spridget Fahren am Wochenende dann doch vorübergehend genug von Spridets, mir ging es jedenfalls so. 

 

Ich möchte an der Stelle nochmals Heiner und Judith Geering für die Organisation danken. Sie haben sich da recht ins Zeug gelegt. Zudem möchten wir uns im Namen der IG auch bei Marcus Pieper bedanken, der die Organisation und Durchführung dieses Treffen gut gemeistert hat. Es waren übrigens über 60 Teams aus 4 Ländern vertreten. Es wurde uns jedenfalls nie langweilig und wir würden uns gerne mal....