Aktivitäten


Immerhin - für einen Apriltag war das Wetter ganz korrekt: knapp über 10 Grad Aussentemperatur, Regenschauer, nasse Strassen. Für einen warmen Kaffee vor dem Start in Glattfelden reichte es dennoch - der Regen hatte gerade Pause gemacht. 

Dank an Anja und Urs Burkard an dieser Stelle, die nicht nur die Fahrt, sondern auch die willkommene, magenwärmende Stär-kung organisiert hatten. Mit geschlossenem Verdeck respektive schützenden Hardtops ging es auf die Reise. Sieben Sprites und Midgets - drei rote, ein gelber, ein grüner und zwei weisse lieferten willkommene Farbtupfer ins Strassenbild. Die Route führte den Rhein entlang nach Eglisau, durchs Rafzer (Spargel-)Feld und über Flaach zur Hochwacht Wildensbuch, nördlich von Trüllikon. 

 

Nach dem Apéro und einer willkommenen Stärkung mit Wurstbrot konnte der 37 Meter hohe Holzturm aus dem jahr 2010 erklommen und die Aussicht genossen werden. Auf der Aussichtsplattform tauchte dann auch Artur Seiler aus dem Emmen-tal auf, der seinen Frogeye tapfer und gutgelaunt bis in die tiefen Wälder des Kantons Zürich gesteuert - und die Gruppe gefunden hatte. 

 

Die nächste Etappe führte zur idyllischen Rheinschleife bei Rheinau, dann ein Stück durch den "grossen Kanton", der an dieser Stelle ein harmloses, ländliches Stück des Landkreises Waldshut ist. Also eben gar nicht so gross. Umso eindrucksvoller die Hügel und Serpentinenstrassen, die es auf dem Weg nach Griessen und dann hoch bis zur Küssaburg zu überwinden galt. Nach dem Mittagessen hatten sich die Regenschauer weit genug verzogen. Es war Zeit, das Verdeck aufzumachen. Arthur und Rainer (jeweils alleine und ohne fröstelnde Damenbegleitung unterwegs) liessen sich bei laufender Fussheizung einen Hauch feucht-kühler Frühlingsluft in die Nase wehen. Tapfer schnurrte die kleine Phalanx über winzige Waldsträsschen zurück in Richtung Ausgangspunkt. 

 

Je kleiner die Strasse, desto engagierter der Gasfuss. Selbst Rainer hubraumstarker Midget 1500 hatte an manchen Stellen Mühe, den engagiert gefahrenen Sprites und Frogeyes durch das Kurvengeschlängel zu folgen. Ein kühles Feierabendbierchen in der Wirtschaft zur Linde beschloss die Frühlingsausfahrt - während die Autos auf dem Parkplatz eine Motor- und Bremsen kühlende Pause verdient hatten. 

 

Fazit: Es hat mächtig Spass gemacht! Und es waren keinerlei technische Ausfälle zu verzeichnen. Vom Wetter darf man sich einfach nicht schrecken lassen. 

 

Rainer Klose