Aktivitäten

 

Frühlingsausfahrt durch drei Kantone vom 1. Mai 2022         

  

 

 

 

Am Sonntag den 1. Mai trafen wir uns im Landhotel Hirschen in Erlinsbach SO zu unserer ersten Ausfahrt in diesem Jahr. Als Vorbereitung auf die anstehenden Herausforderungen wurden uns in der "Von Felten StubeKaffee und knusprige Gipfel serviert. Das Koffein verfehlte seine Wirkung nicht und initiierte bereits die ersten Benzingespräche! Nach einer kurzen Einführung über die beiden Kantonsgrenzgemeinden Erlinsbach AG und Erlinsbach SO und die Herkunft des Dorfübernamens «Speuz» packten wir unsere Sachen zusammen und versammelten uns zur Roadmapübergabe auf dem Parkplatz bei unseren Sportwagen. Es war eine anschauliche Parade (6 Midgets, 3 Sprites wovon 2 Frösche sowie 1 Woody).

Nach den Gewitterstürmen der Vortage war der Himmel wolken- und die nahen Jurahöhen nebelverhangen. Auch die Temperaturen waren zu dem Zeitpunkt noch sehr verhalten. Trotzdem verstauten einige Optimisten ihre Verdecke im Kofferraum und rüsteten sich mit warmem Kopfschutz und Jacke aus. Um halb elf starteten wir unsere gemeinsame Ausfahrt in Richtung Niedergösgen. Bereits da hatten unsere Oldies auf der steilen Strasse nach Stüsslingen die erste Bewährungsprobe zu bestehen. Einem Fahrzeug ging dann an diesem «Stutz» doch etwas die Puste aus. Dies konnte aber dank Fachkompetenz ambulant behoben werden und so stand der Weiterfahrt hoch auf die Schafmatt (Kantonsgrenze BL) nichts mehr im Wege. Weiter ging es Auf und Ab auf kleinen, kurvenreichen und verkehrsarmen Strassen nach Oltingen, Anwil, Kienberg, Wittnau, Wölflinswil, Herznach auf die Staffelegg. Der weitere Weg führte uns durch das Schenkenbergertal, vorbei an den Schlössern Kasteln, Wildenstein, Wildegg (in der Ferne waren die Schlösser Habsburg und Lenzburg erkennbar) und Biberstein ins Waldgasthaus Gehren, diesmal im aargauischen Erlinsbach. Nach einem Apéro auf der Terrasse, zwischenzeitlich bei vollem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen, wurde uns das Mittagessen im Restaurant serviert. Wir mussten es uns zwar redlich verdienen, aber zumindest hatten wir genügend Zeit für Gespräche! :-)

Danach löste sich die Gruppe auf und die Heimfahrt wurde individuell angetreten. Herzlichen Dank für die Teilnahme!

 

 

 

 

 


EIN GELUNGENES WOCHENENDE

Am Samstag 2. Oktober 2021 trafen sich 14 Frösche, Kobolde und Zwerge pünktlich und vollzählig im Glasi-Restaurant Adler in Hergiswil.

Genau zum Zeitpunkt des Briefings strahlte die Sonne auf die Teilnehmer herab und die für die Anfahrt teilweise noch montierten Verdecke wurden eiligst versorgt. Das Tagesprogramm war gespickt mit Terminen und so fuhr man in zwei Gruppe aufgeteilt Richtung Brünig. Alles gemütlich auf der Landstrasse, durch Sarnen und Giswil hindurch hinauf auf den Brünigpass und darüber hinunter, hinab in die Aare-Ebene und darüber hinauf zum Grandhotel Giessbach. Dort wartete bereits ein abgesperrter PP auf unsere Wagen. Das war eine Staunen unter den Hotelgästen und Restaurantbesuchern. Fleissig wurden unsere hübschen Preziosen bestaunt und manch ein Vater klärte seine Kinder über  'alte Autos' auf.

Nach dem Einchecken ging es daran die Giessbachfälle zu entdecken. In einer ersten Etappe konnte bequem bis zur untersten Stufe spaziert werden. Dort führte uns der Weg hinter dem rauschenden Wasserfall durch und wir konnten dem Fall des Wassers zuschauen. Ein schönes Erlebnis mit Blick zum maiestätisch gelegenen Grandhotel von 1873. Es wurde 1989 durch eine von Franz Weber gegründete Stiftung vor dem Ruin gerettet und erfreut sich heute wieder strahlenden Aussehens und ist sehr gut frequentiert.

Gegen 13:30 Uhr ging es dann mit der hoteleigenen Standseilbahn von 1879 standesgemäss zum See hinunter aufs Schiff. Leider nicht auf den Dampfer Lötschberg ( der hatte schon Revisionspause ) sondern auf die viel modernere Brienz. Bei strahlendem Wetter genossen wir die Hinfahrt nach Interlaken Ost mit einem kleinen Imbiss und die Rückfahrt bei Kaffee und Kuchen. Zwei entspannte Stunden auf dem See mit wundervollen Ausblicken auf die umliegenden Berge und in den türkisblauen Brienzersee bei gemütlicher Plauderei.

Hinauf zum Hotel ging es dann teilweise zu Fuss ( die Jungen ) oder wieder mit der nostalgischen Standseilbah ( wohl eher die Älteren ) zurück ins Hotel wo nun die Zimmer bezogen werden konnten.

Am frühen Abend rief dann der scheidende und hier schreibende Koordinator zum Apéro wo er sein Amt an seine Nachfolger Marc Luder und Urs Müller ( beides Froschfahrer ) übergeben konnte. Danach schritt man mit leiser Pianomusik begleitet durchs altehrwürdig elegant-vornehme Hotel zum Nachtessen. Dort genossen wir ein feines mehrgängiges Galadinner mit feinen Weinen und hatten viel Zeit zum Erzählen. Die Letzten genossen dann noch einen Schlummerbecher an der Bar ehe man sich zur vom rauschenden Giessbachfall begleiteten Nachtruhe begab.

Am Sonntagmorgen hingen dann doch ein paar Schleierwolken über dem Brienzersee und den Bergen. Doch auch die verzogen sich dann im Laufe des Vormittags und wir genossen wieder eine lauschige Fahrt über den Brünigpass. Erste Station war denn Giswil, wo zwei weitere Teilnehmer dazu stiessen und mit uns die schon beinahe traditionelle linksufrige Strecke über die Steinibachbrücke entlang dem Sarnersee unter die Räder nahmen. Unsere Wägelchen glänzten in der nun am Himmel stehenden Sonne.

Zur vereinbarten Zeit trafen alle Fahrzeuge - es gab an beiden Tagen keine einzige Panne und keiner verfuhr sich unterwegs - vor der Messe in Luzern ein. Ausgerüstet mit einem Zufahrtszertifikat durften wir dann unsere Wagen in Reih und Glied aufgereiht nach Modell und Jahrgang vor dem Haupteingang zur Swiss Classic World präsentieren. Wir wurden überraschenderweise von unserem Mitglied Rene Gauch als Vertreter des Messeveranstalters empfangen und mit den obligaten 'Tropfkartons' ausgerüstet. Jedes Fahrzeug war mit einer Modellbeschreibung ausgerüstet  und die Besucher konnten sich so auch ohne anwesende Besitzer darüber informieren. Dort verabschiedete sich denn auch der hier Schreibende von den Teilnehmern und wünschte seinen Nachfolgern das nötige Glück und ein gutes Händchen für ihre kommenden Aufgaben. Im Laufe des individuellen Messebesuchs zertreute sich die Truppe mit und mit und nahm tröpfchenweise den Heimweg unter die Räder. Viele besuchten auch noch unser Mitglied Ruedi Koller welcher dort mit seiner Jeanette einen Verkaufsstand mit Ersatzteilen hatte und für seinen 'Pagoden-Service' Reklame machte.

Hier nun geht meine Zeit als Koordinator endgültig zu Ende. Das dürfte mein letzter Eintrag auf diesen Seiten sein. Ich habe diese Zeit mit Euch allen und unseren tollen Fahrzeugen auf den verschiedensten Ausfahrten genossen. Ich konnte zwei Jubiläen mit Euch feiern und freue mich sehr meine Aufgaben nun an meine beiden Nachfolger übergeben zu können. Herzlichen Dank an Alle und weiterhin 'gute Fahrt'. Geniesst es weiterhin!

Euer Alex Hauenstein, ehemaliger Frosch und MG Magnette-Besitzer.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Um den See und in die Hügel

Pünktlich nach 10 Uhr treffen sich unsere Midgets und Sprites auf dem PP des Strandbads Sursee. Als Gast stiess auch ein schwarzer A10 dazu und der Verfasser reiste mit seinem MG Magnette an. Bei angenehmem Wetter ( bewölkt und luftig ) genossen wir einen Kaffee mit Gipfeli, Tradition bei unseren Treffen, bevor es um ca. 11 Uhr gemeinsam losging. Seeaufwärts nach Sempach und dort durchs belebte Altstädtchen hinaus Richtung Neuenkirch und von da hinauf nach Ruswil. Dort schwitzte der A10 bereits ein wenig und machte dem Fahrer Sorgenfalten ins Gesicht.

Nach einer ca. einstündigen Fahrt durch die liebliche und leicht hügelige Landschaft zwischen dem oberen Rottal und der kleinen Emme ging's dann richtig in die Höhe Richtung Mittagessen. Auf 800 m trafen wir bei der Familie Seeholzer auf  Ober Amsig ein. Leider blieb dann der A10 tatsächlich wegen Dichtungsverlust im Kühlwasserbereich liegen und musste später aufgeladen werden. Das tat jedoch den Besitzern wenig Abbruch uns sie freuten sich mit uns an den Ausführungen von Toni Seeholzer über seinen Hof ( 18 Ha ) mit Mutter/Kalb-Haltung im Freilaufstall, Schweinen, Wiesland, etwas Weizen und Futtermais. So sind sie beinahe Selbstversorger was die Tiere betrifft. Dass Ruswil flächenmässig die grösste Luzerner Gemeinde ausserhalb des Entlebuchs und mit gut 200 Bauerhöfen auch die drittgrösste Bauerngemeinde der Schweiz sei, führte er mit viel Stolz aus.

Das alles erfuhren wir von unserem Gastgeber Toni während des feinen Apèros mit eigenem Most und getrockneten Öpfelringli, Käsestückchen und alkoholischen Getränken.

Danach gings zum Mittagessen in die grosse Halle wo wir coronagerecht tafeln konnten und in der Pfanne zubereitetes Rindsnierstück und Bauernbratwürste - der Verfasser meinte Kümmel herauszuspüren - mit Rösti, Rüebli und Gemüsespiess genossen.

Als alle satt waren erhielten wir um ca. 14 Uhr eine Hofführung, vornehmlich durch den grossen Freilaufstall mit vornehmlich Limousin-Tieren. Dabei erfuhren wir, dass die Tiere sehr wohl Pflege und Aufmerksamkeit brauchen. Auch damit die Kälber am besonderen Futter nicht zu kurz kamen. Dass die Tiere je nach Wetter nicht nur tagsüber draussen sind erklärte uns der Bauer, genauso, dass er seinem 7jährigen Muni nie den Rücken zukehren würde. Ein tönniges Tier ist halt immer ein wenig unberechenbar. Verwundert ob der wenigen Fliegen im Stall wurde erläutert, dass man halt sehr auf Hygiene achte und den Stall sauber halte. Dass Frischgeborene auch noch mit EM-Mittel ( biologisch ) bestäubt werden, damit ihre Lungen nicht infiziert werden, erfuhren wir dann auch noch. Dass bei der Schweinehaltung ein enormer Aufwand zur Verhinderung von Methan und Amonika in die Umwelt betrieben werden muss ( Dauerbelüftung und Luftwaschung mit Wasser ) wusste keiner von uns.

So gings dann zurück in die Halle wo uns Kaffee und selbstgemachtes Erdbeer-Tiramisu erwartete. Im Laufe des gemütlichen Ausklingens bediente sich der eine und andere am Verkaufsstand der Familie Seeholzer und auch der Verfasser erwarb einen Birnen-Häfelibrand und eine alte Zwetschge.

Ab 15 Uhr löste sich der Tross auf und zerstreute seine Zwerge und Kobolde in alle Richtungen. Einige werden wohl auf der Heimfahrt vom aufkommenden Regen betroffen worden sein. Doch niemand ist mehr stehen geblieben.

Toni Seeholzer bei der Begrüssung