Aktivitäten

EIN GELUNGENES WOCHENENDE

Am Samstag 2. Oktober 2021 trafen sich 14 Frösche, Kobolde und Zwerge pünktlich und vollzählig im Glasi-Restaurant Adler in Hergiswil.

Genau zum Zeitpunkt des Briefings strahlte die Sonne auf die Teilnehmer herab und die für die Anfahrt teilweise noch montierten Verdecke wurden eiligst versorgt. Das Tagesprogramm war gespickt mit Terminen und so fuhr man in zwei Gruppe aufgeteilt Richtung Brünig. Alles gemütlich auf der Landstrasse, durch Sarnen und Giswil hindurch hinauf auf den Brünigpass und darüber hinunter, hinab in die Aare-Ebene und darüber hinauf zum Grandhotel Giessbach. Dort wartete bereits ein abgesperrter PP auf unsere Wagen. Das war eine Staunen unter den Hotelgästen und Restaurantbesuchern. Fleissig wurden unsere hübschen Preziosen bestaunt und manch ein Vater klärte seine Kinder über  'alte Autos' auf.

Nach dem Einchecken ging es daran die Giessbachfälle zu entdecken. In einer ersten Etappe konnte bequem bis zur untersten Stufe spaziert werden. Dort führte uns der Weg hinter dem rauschenden Wasserfall durch und wir konnten dem Fall des Wassers zuschauen. Ein schönes Erlebnis mit Blick zum maiestätisch gelegenen Grandhotel von 1873. Es wurde 1989 durch eine von Franz Weber gegründete Stiftung vor dem Ruin gerettet und erfreut sich heute wieder strahlenden Aussehens und ist sehr gut frequentiert.

Gegen 13:30 Uhr ging es dann mit der hoteleigenen Standseilbahn von 1879 standesgemäss zum See hinunter aufs Schiff. Leider nicht auf den Dampfer Lötschberg ( der hatte schon Revisionspause ) sondern auf die viel modernere Brienz. Bei strahlendem Wetter genossen wir die Hinfahrt nach Interlaken Ost mit einem kleinen Imbiss und die Rückfahrt bei Kaffee und Kuchen. Zwei entspannte Stunden auf dem See mit wundervollen Ausblicken auf die umliegenden Berge und in den türkisblauen Brienzersee bei gemütlicher Plauderei.

Hinauf zum Hotel ging es dann teilweise zu Fuss ( die Jungen ) oder wieder mit der nostalgischen Standseilbah ( wohl eher die Älteren ) zurück ins Hotel wo nun die Zimmer bezogen werden konnten.

Am frühen Abend rief dann der scheidende und hier schreibende Koordinator zum Apéro wo er sein Amt an seine Nachfolger Marc Luder und Urs Müller ( beides Froschfahrer ) übergeben konnte. Danach schritt man mit leiser Pianomusik begleitet durchs altehrwürdig elegant-vornehme Hotel zum Nachtessen. Dort genossen wir ein feines mehrgängiges Galadinner mit feinen Weinen und hatten viel Zeit zum Erzählen. Die Letzten genossen dann noch einen Schlummerbecher an der Bar ehe man sich zur vom rauschenden Giessbachfall begleiteten Nachtruhe begab.

Am Sonntagmorgen hingen dann doch ein paar Schleierwolken über dem Brienzersee und den Bergen. Doch auch die verzogen sich dann im Laufe des Vormittags und wir genossen wieder eine lauschige Fahrt über den Brünigpass. Erste Station war denn Giswil, wo zwei weitere Teilnehmer dazu stiessen und mit uns die schon beinahe traditionelle linksufrige Strecke über die Steinibachbrücke entlang dem Sarnersee unter die Räder nahmen. Unsere Wägelchen glänzten in der nun am Himmel stehenden Sonne.

Zur vereinbarten Zeit trafen alle Fahrzeuge - es gab an beiden Tagen keine einzige Panne und keiner verfuhr sich unterwegs - vor der Messe in Luzern ein. Ausgerüstet mit einem Zufahrtszertifikat durften wir dann unsere Wagen in Reih und Glied aufgereiht nach Modell und Jahrgang vor dem Haupteingang zur Swiss Classic World präsentieren. Wir wurden überraschenderweise von unserem Mitglied Rene Gauch als Vertreter des Messeveranstalters empfangen und mit den obligaten 'Tropfkartons' ausgerüstet. Jedes Fahrzeug war mit einer Modellbeschreibung ausgerüstet  und die Besucher konnten sich so auch ohne anwesende Besitzer darüber informieren. Dort verabschiedete sich denn auch der hier Schreibende von den Teilnehmern und wünschte seinen Nachfolgern das nötige Glück und ein gutes Händchen für ihre kommenden Aufgaben. Im Laufe des individuellen Messebesuchs zertreute sich die Truppe mit und mit und nahm tröpfchenweise den Heimweg unter die Räder. Viele besuchten auch noch unser Mitglied Ruedi Koller welcher dort mit seiner Jeanette einen Verkaufsstand mit Ersatzteilen hatte und für seinen 'Pagoden-Service' Reklame machte.

Hier nun geht meine Zeit als Koordinator endgültig zu Ende. Das dürfte mein letzter Eintrag auf diesen Seiten sein. Ich habe diese Zeit mit Euch allen und unseren tollen Fahrzeugen auf den verschiedensten Ausfahrten genossen. Ich konnte zwei Jubiläen mit Euch feiern und freue mich sehr meine Aufgaben nun an meine beiden Nachfolger übergeben zu können. Herzlichen Dank an Alle und weiterhin 'gute Fahrt'. Geniesst es weiterhin!

Euer Alex Hauenstein, ehemaliger Frosch und MG Magnette-Besitzer.

 

Hier folgt noch eine Fotostrecke.

 

 

 


Am Samstag, 8. Mai, treffen um 09:30 Uhr im Glasi-Restaurant Hergiswil aus allen Himmelsrichtungen 12 Kobolde und Zwerge ein. Darunter auch fünf 'Frösche'. Ein fröhliches Hallo von allen Seiten, traf man sich doch seit Juli 2020 zum ersten Mal wieder an der frischen Luft. Inmitten herrlicher, frühlingshaft veschneiter Bergriesen startete dann um 10:15 Uhr eine phantastische Ausfahrt Richtung Osten über Buochs und weiter nach Süden via Oberdorf, mitten durch Stans mit seinem Wochenmarkt ins geschichtsträchtige ( Napoleon gegen die Urschweiz ) Ennetmoos. Die mächtigen, dreigeschossigen Festungsanlagen des Reduits aus dem 2. Weltkrieg unter dem 'Drachenloch' ( auch Rotzloch genannt ) liessen sich von aussen nur erahnen. Weiter ging's nach Süden durch Kerns und an Flüeli-Ranft vorbei nach Sachseln und Edisried zum Ende des Sarnersees. Dort überquerten die Autos schön aufgereiht wie auf einer Perlenschnur das verlandete See-Ende um dann Richtung Norden und Alpnach abschwenkend den Steinibach im Schritttempo zu überqueren. Von dort war es durch Sarnen nicht mehr weit bis zum Mittagessen im Landgasthof Schlüssel in Alpnach Dorf. Drei feine Menues zur Auswahl stillten dann den aufgekommenen Hunger. Die Gelegenheit wurde coronakonform genutzt um sich am Tisch oder über die Tische hinweg mit den Teilnehmern zu unterhalten. Ein weiterer feiner Ausflug im Palmares unserer bald 30-jährigen IG www.spridget.ch.

 

Die Einladung hielt was sie versprach, das Wetter war herrlich und der Regen traf uns nur immer kurz, wenn wir unter Dach sein konnten.


 

Dass die Veranstaltung mit einer Entschuldigungen des Co-Koordinators beginnen musste war der Über-Information der Teilnehmer geschuldet und ich hoffe, dass das frühe Aufstehen der betroffenen Teilnehmer durch die toll organisierten Fahrten entschädigt worden ist. Monika und Urs Müller empfingen uns gut vorbereitet mit Kaffee und Gipfeli bei der Fa. Kubo Tech in Effretikon und nach einer kurzen Einführung in die Thematik 'Dichtungen' konnten wir den beeindruckenden Maschinenpark besichtigen und zuschauen wie die Flachdichtungen für einen SU1 Vergaser aus dem Material gestanzt wurden.

Die erste Fahrt vorbei an der Kyburg hinab ins Tal, durch eine alte, gedeckte Holzbrücke über die Töss, durch's Tösstal hinauf, über Fischingen und vorbei am Bichelsee hinauf zum Mittagessen ins Restaurant Schauenberg war wunderschön und gemütlich. Mal bergauf, mal bergab und immer mal wieder mit schönen Aussichten. Dabei begleitete uns Jürg Rohr und er machte an vielen Stellen Fotos von unserem Konvoi, bestehend aus fünf Fröschen, einem Midget, einem MB 280 SL 1962 und einer MG Magnette ZB 1957.

Das Mittagessen wurde leider durch eine von Nordwesten heranbrausende Regenfront gestört und wir mussten in den bereits vorgerichteten Saal flüchten. Dies tat dem sehr leckeren Essen mit toller Aussicht bis hinüber zum Hohentwiel bei Singen jedoch nicht den geringsten Abbruch. Wir hatten auch Zeit uns etwas zu den kommenden Veranstaltungen und über die Zukunft unserer IG zu unterhalten. Ruedi Koller machte uns die Fahrt zum Greyerzersee 'schmackhaft' und ich hoffe sehr, dass sich der bereits verschickten Einladung weitere Mitglieder anschliessen werden.

Danach ging die Fahrt rund um die Ruine Schauenberg rauf und runter über das alte Bad Gyrendbad nach Oberlangenhard bei Rikon weiter ins Zuhause von Urs und Monika. Dort überraschte uns ein zweites Mal eine Regenschauer und wir flüchteten zunächst ins Haus. Obwohl kurz darauf die Sonne wieder prächtig schien, konnten wir den lauschigen Sitzplatz unter der riesigen Trauerweide im grossen, schönen Garten nicht mehr geniessen. Trotzdem freuten wir uns sehr über selbst gemachten Baileys-Gugelhopf und Rüeblichueche und feinen Kaffee. Lange noch höckelten wir gemütlich auf der Terrasse und plauderten und erzählten. So gegen Siebzehn Uhr brachen dann die letzten Überhocker auf und nahmen ihre Heimfahrten unter die Räder Ihrer tollen Fahrzeuge.

Eine weitere sehr schöne Ausfahrt reiht sich nun hier in die Annalen unserer Interessen-Gemeinschaft ein.

 

Alex Hauenstein

 

Hier findet Ihr die Fotos die unser Fotograf Jürg Rohr gemacht hat

 

 

Die Herbstausfahrt vom 15. September 2019 wird von den drei «seelenverwandten« Clubs Spridgets.ch, AMWF und Swiss Morris Minor Club gemeinsam durchgeführt. Wir finden uns so mit Liebhabern von ähnlichen oder sogar gleichen englischen Autos zusammen. Gelegenheit, auch einmal unter eine weniger vertraute Haube als diejenige des Spridgets zu gucken und zu hören, was die Besitzer von anderen aber ähnlichen Fahrzeugen so bewegt. 

Der Ausflug ist im PDF ausführlich beschrieben. Wie man sieht, ist die Strecke weder für die Autos noch für die Besatzungen eine Qual.

Anmeldetermin ist der 10. September 2019.

Anmeldungen per mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Hier gehts zum Download

 

 

Das diesjährige BBQ von spridget.ch war eine Première: Denn erstmals führten wir diesen bereits traditionellen Anlass zusammen mit dem AMWF durch. 

Die etwas sperrige Abkürzung steht für „Austin Morris Wolseley Freunde“. Die Autos dieser Marken passen grösstenteils bestens zu unseren Sprites und Midgets. Freundschaftliche Kontakte führten dann zum Beschluss eines gemeinsamen BBQ’s, verbunden mit einer kurzen Ausfahrt.

 

Tönt fast zu schön, um wahr zu sein, oder? Aber genau so war es an diesem wunderbaren, warmen Sommertag. Katharina Dürig und Arthur Seiler haben uns überzeugt: Das Emmental ist wirklich phantastisch und unbedingt sehenswert, nicht nur wegen des berühmten Käses oder der nicht minder bekannten Meringues.

 

Am Frühjahrsausflug vom 31.5. – 2.6.18 waren wir gewissermassen unter uns: Nur gerade fünf IG-Mitglieder haben sich daran beteiligt, was aber der Freude am Fahren mit unseren Kobolden und Zwergen und an der prächtigen Natur im Gotthardgebiet keinerlei Abbruch tat.

Im Jahr 2016 hatten wir erstmals einen Werkstatttag organisiert. Er fand breite Zustimmung bei allen Teilnehmenden und so haben wir uns entschieden,  auch 2017 einen solchen durchzuführen. Erfreulicherweise konnten wir wieder Toni Schmid von der Technikschmitte Rudolfstetten als Instruktor gewinnen.

Felix Mendelssohn-Bartholdy war kein Spridget-Fahrer, als er dieses Lied schrieb. Aber mit Sicherheit ebenso von der Bergwelt fasziniert wie unsere englischen Freunde vom Midget- und Sprite-Club aus der Grafschaft Kent und wir alle, die wir gemeinsam vom 4. - 8. September 2017 die knapp einwöchige Reise im Gotthardgebiet unternommen haben. Die Wetterbedingungen waren ideal, die Dächer konnten bis auf einen kurzen Regenschauer unten bleiben.

Sommer-Barbeque 2017

Bruno Hartmann schreibt uns den folgenden Bericht über unsere Frühlingsausfahrt:

 

Wir trafen in Frankreich Mitglieder des

"Midget and Sprite Club Kent", England